Rettungsaktion in Peru
Vorsicht ist besser als Nachsicht.
Wer eine Bergtour in den peruanischen Anden plant, sollte gut vorbereitet sein.
Die besten Bergsteigerrouten in Peru
Die Cordillera Blanca bietet viele Wanderwege.
Je mehr Menschen Klettern und Wandern betreiben, desto mehr Unfälle wird es geben.
Funktionieren Notfunkbaken in Peru?
Ja, Garmin inReach-Geräte und andere Notfunkbaken sowie Satellitenkommunikationsgeräte funktionieren in Peru. Das Signal wird in einer Leitstelle in Lima empfangen, von wo aus die Rettungsmaßnahmen koordiniert werden. In der Cordillera Blanca starten die Rettungsteams in der Regel von Huaraz aus und können aus in Such- und Rettungsmaßnahmen (SAR) ausgebildeten Guides, der lokalen und nationalen Polizei, Sanitätern und Militärangehörigen bestehen.
Ein ortskundiger Guide kann den Ablauf beschleunigen und einen schnelleren Zugang zu Hilfe ermöglichen.
Las Fuerzas Especiales peruanas entrenan y operan en las condiciones más extremas: montañas de gran altitud y selva densa.
Wer wird dich in Peru retten?
Wenn Sie in der Cordillera Blanca gerettet werden müssen, sind die Bergführer, Polizisten und Sanitäter aus Huaraz in der Regel als Erste vor Ort. Diese lokalen Such- und Rettungsexperten leben und arbeiten in der Cordillera Blanca und kennen fast jeden Wanderweg, jeden Gipfel und jeden Gletscher der Region. Sie trainieren regelmäßig, um Menschen nach Unfällen und Notfällen jeglicher Art zu evakuieren.
In Peru sind militärische Such- und Rettungsteams deutlich leistungsfähiger als zivile. Das Militär verfügt über modernere, hochtechnologische Rettungsausrüstung sowie Hubschrauber. Sollten Ihre Verletzungen so schwerwiegend sein, dass Sie schnellstmöglich direkt in ein Krankenhaus gebracht werden müssen, kann ein Hubschrauber für Sie entsandt werden.
Las Fuerzas Especiales peruanas entrenan y operan en las condiciones más extremas: montañas de gran altitud y selva densa.
Zivilisten und Militärangehörige trainieren gemeinsam für Such- und Rettungseinsätze.
<¡Me encantó trabajar con este equipo! De izquierda a derecha: Miela, yo, Koseth, Mónica y Eric, Román, Luis Atalaya y Luis Fernández. ez.
Meine Erfahrungen mit der Such- und Rettungsausbildung in Peru.
Vom 22. bis 27. Mai verbesserten integrierte Such- und Rettungsteams (SAR) in Huaraz die SAR-Kapazitäten in großer Höhe in Peru durch einen fünftägigen Helikopter-Taktikkurs für Luftrettung, der von Socorro Andino Peruano (Peruanische Andenrettung) organisiert wurde. Der Kurs gipfelte in einer erfolgreichen Lawinensimulation am Mateo-Gletscher in rund 4.800 Metern Höhe und der Rettung von sechs Personen, von denen drei per Hubschrauber evakuiert wurden. Zu den Teilnehmern gehörten zertifizierte Bergführer, lokale SAR-Experten, Feuerwehrleute, Angehörige der nationalen und lokalen Polizei, lokale Rettungssanitäter sowie Mitglieder dreier Teilstreitkräfte der peruanischen Streitkräfte.
Mit der zunehmenden Beliebtheit der peruanischen Anden und der steigenden Zahl von Bergsteigern wächst auch der Bedarf an qualifizierten und erfahrenen SAR-Teams. Socorro Andino Peruano engagiert sich für die Verbesserung der SAR-Kapazitäten in der Cordillera Blanca und in ganz Peru. Diese Trainings sind unerlässlich, denn Übung macht den Meister – sie beschleunigt und erhöht die Erfolgsquote von Rettungsaktionen.
„Ich riskiere nicht mein Leben, um deins zu retten. Ich trainiere, um dein Leben zu retten, ohne mein eigenes zu riskieren.“ – Luis Fernández
Die Luftrettungsaktionen in Peru werden in Zusammenarbeit mit den Spezialeinsatz- und Verteidigungskräften der peruanischen Luftwaffe (FAP DOE) durchgeführt. Mitglieder der FAP DOE arbeiteten fünf Tage lang gemeinsam mit der Besatzung eines MI-8-Hubschraubers und Angehörigen des Kommandobataillons des peruanischen Marinekorps mit Zivilisten zusammen. Alle befragten Militärangehörigen äußerten ihre Bewunderung für die Professionalität und das profunde Wissen der Bergführer und hoben deren Erfahrung im Bergsteigen der Cordillera Blanca sowie ihre Erfolge bei Such- und Rettungsaktionen hervor.
Die Cordillera Blanca ist der höchste Teil der peruanischen Anden, und die meisten ihrer Gipfel liegen im Huascarán-Nationalpark, benannt nach dem Vulkan Huascarán, dem mit 6.768 Metern höchsten Berg Perus. Der Park beherbergt 26 weitere Gipfel über 6.000 Metern und 663 Gletscher – die größte Konzentration tropischer Gletscher weltweit. Die atemberaubenden Landschaften, die anspruchsvollen Kletterrouten und die relative Erreichbarkeit vom internationalen Flughafen Jorge Chávez in Lima, Peru, machen die Cordillera Blanca zu einem der weltweit führenden Bergsteigerziele.
Tag 1: Wiederholung der Berg-Erste-Hilfe
Tag 2: Wiederholung der Rettungstechniken
Tag 3: Übung mit den Behandlungsliegen
Tag 4: Hubschrauber- und Funkübung
A las 6 de la mañana, los equipos de rescate que trabajaron durante toda la noche bajaron a seis «víctimas» del glaciar Mateo, el mismo que yo escalé en 2022, mencionado anteriormente.
Tag 5: Rettungssimulation
Drei Personen wurden mit dem Krankenwagen zur Sanitätsstation des Hubschrauberlandeplatzes gebracht.
Dieser erste Kurs zur luftgestützten Evakuierung, durchgeführt von der peruanischen Andenrettung, hat die Such- und Rettungskapazitäten Perus deutlich verbessert. Er soll jährlich wiederholt werden, um mehr Bergführern, SAR-Experten, Sanitätern, Feuerwehrleuten, Polizisten und anderen Zivilisten die Möglichkeit zu geben, gemeinsam mit den peruanischen Militäreinheiten, die Hubschrauberevakuierungen durchführen, zu trainieren.